Mittwoch, 8. Juni 2011

Gefunden...

... hab ich hier einen Link, dem ich gefolgt bin und einen wunderbaren Artikel gefunden habe, der mir sozusagen aus dem Herzen spricht.
Es geht um das verkürzte Abitur und der wundersamen Wandlung der Kindheit.
Ich frag mich ja manchmal, vorallem in meinem Job, aber auch bei Elternabenden im KiGa oder bei Gesprächen unter Müttern, was wollt ihr eigentlich von euren Kindern?! Sollen sie einfach nur funktionieren und lernen, lernen, lernen?
Letztens hatte ich ein Gespräch mit einer anderen Mutter, unser Kinder gehen zusammen in den Kindergarten, die Familie hat einen Migrationshintergrund (obwohl ich das nicht wichtig finde). Da ging es um die Schule, die wohlgemerkt erst in zwei Jahren startet, sie möchte unbedingt, dass ihr Kind gut und schnell und viel lernt. Vorallem soll sie später doch bitte studieren, das ist das wichtigste.
Ich wusste erst gar nicht was ich dazu sagen sollte, hab ihr dann aber mal gesagt, dass für mich das wichtigste ist, dass meine Kinder glücklich sind, dass sie Spaß haben an ihrem Tun, egal ob Schule oder anderes. Warum um alles in der Welt geht es heute immer nur um Leistung?????
Höher, schneller, weiter!

Ich hab mich heute aber nicht nur damit beschäftigt, nein ich hab auch mal wieder genäht (nnur leider kein Foto bis jetzt) ein Geburtstagsshirt für den Kleinen/Großen. Der hat nämlich morgen seinen großen Tag, endlich vier. Unglaublich schon vier denk ich die letzten Tage ;)
Die Zeit geht so schnell vorbei, da möchte ich jetzt noch nicht darüber nachdenken was meine Kinder mal für Berufe ergreifen. Tsss. Nein, ich werd mal die Tage genießen wie sie fallen, so.

Bis bald und dann auch mal wieder Bilder.
Ach ja, in Sachen Wohnung gibt es leider noch nix neues.



Kommentare:

Sara hat gesagt…

Ach Tina,
ich finde es schon wichtig, dass die Kinder so gut lernen, dass sie nach der Schule auch eine Perspektive haben, aber nicht schon im Kindergarten. Druck erzeugt Gegendruck, auch beim Lernen.
Lg
sa

Ann hat gesagt…

Oh weia, dieser Artikel hat bei uns auch zu einigen Diskussionen geführt, Ich find ihn ehrlich gesagt ziemlich ätzend, der Schreiber tut so als schreibe er einen Brief an seine Tochter, also ehrlich, so würde ich nie an meine Kids schreiben. Die Sachen die er sagt sind ja auch nix wirklich neues und von welchem WIR er immerzu spricht habe ich auch nicht kapiert. Zusammenfassend würde ich seine Sichtweise so beschreiben:"Unsere (?) Mittelschichtkids sollen doch bitteschön mithalten können, aber so ist es doch vielleicht zuviel." Und den letzten Satz habe ich ehrlich gesagt auch nicht kapiert, das mit der Seele finden??
Sorry für das lange Kommentar und die etwas verkürzt dargestellllte Kritik. Ich stehe dem ganzen Leistungsdruck auch sehr kritisch gegenüber, weshalb meine Kids ja auch auf eine alternative Schule gehen (Keine waldorf!) Und in der Tat finde ich diese Sichtweise schräg, dass Kindheit nur eine Vorbereitung aufs Erwachsensein ist.
Wegen Wohnung drück ich weiterhin Daumen.
LG Ann